Das BonaRes-Zentrum hat mehrere neue Newsletter zu Agroforstwirtschaft veröffentlicht, die viel Input aus den Forschungsarbeiten in SIGNAL enthalten.

01.09.2021

Hinweis: die Sprache der Newsletter-Seiten ist jeweils umschaltbar zwischen Deutsch und Englisch (Schiebeschalter oben rechts) 

 

Vorurteile durch Forschung überwinden – für mehr Agroforst in Deutschland

Agroforst steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Damit die Anbaumethode in den kommenden Jahrzehnten zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft beitragen kann, müssen zunächst Vorurteile gegenüber der Anbaumethode abgebaut werden. Nur mit überzeugten Landwirtinnen und Landwirten, wird sich Agroforst auch bei uns etablieren können.

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Von der Theorie zur Praxis – Josef Langenberg von Lampe Agrar im Interview

Josef Langenberg ist Agrarwissenschaftler und Landwirt. Seine Doktorarbeit schrieb er über die Wirtschaftlichkeit von Agroforstsystemen. Das Thema hat ihn so begeistert, dass er auf seinem eigenen Hof inzwischen ein Agroforstsystem angelegt hat. Im Interview berichtet er von seinen persönlichen Erfahrungen mit dem „alley cropping“, spricht über Herausforderungen und Risiken der Anbaumethode und wagt einen Blick in die Zukunft der Agroforstwirtschaft in Deutschland.

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Bäume auf dem Acker? Wie Agroforst die Bodenmikroorganismen beeinflusst

Agroforstsysteme wurden bereits von vielen Blinkwinkeln aus betrachtet. Einer unsichtbaren Mehrheit im Boden wurde bisher jedoch nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt: den Mikroorganismen. Bodenbewohnende Kleinstlebewesen sorgen dafür, dass die Produktivität der Böden langfristig erhalten bleibt und tragen dazu bei, dass pflanzliche Produktionssysteme gesund bleiben. Darüber wie sich Agroforst auf mikrobielle Gemeinschaften auswirkt, ist bisher jedoch noch zu wenig bekannt.

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„Alley Cropping“-Agroforstsysteme mit Fasernessel optimieren

In der Übergangszone zwischen Baumstreifen und Ackerfläche in „Alley Cropping“- Agroforstsystemen konkurrieren die Bäume mit den Ackerkulturen um Nährstoffe, Wasser und Licht. Die Folge sind oft signifikant niedrigere Erträge der einjährigen Kulturpflanzen in diesem Bereich. Mit mehrjährigen Pflanzen wie der Fasernessel könnte es gelingen, das Potenzial der bisher ertragschwachen Übergangsbereiche optimal auszunutzen.

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